Die Kraft, die in der Pflanze liegt

Pflanzenhelfer

In der Phytotherapie werden die Inhaltstoffe von Pflanzen und ihr heilender Einfluss auf den Körper benutzt.

Darüber hinaus sind Pflanzen vor allem auch Wesen des Rhythmus von Tag und Nacht, der Jahreszeiten und starker Wachstums- und Konzentrationsprozesse.

Die Sonne ist dabei der große Taktgeber im Zusammenhang von Erde, Wasser und Luft.

Wenn in unserem Körper die Ordnung zerfällt, zerfällt auch der Rhythmus der Zelle und der Zellen untereinander. Es fehlt das synchrone Zusammenwirken.

Neben einer Restrukturierung der Lebenssituation helfen Pflanzen dabei, diesen Rhythmus wieder zu finden.

Pflanzenkräfte einladen

ICH BIN HEIL – Naturheilkunde für Kinder geht noch weiter. Hier arbeiten wir direkt mit dem jeweiligen Wesen der Pflanze zusammen. In der intuitiven Alpha-Visualisierung nimmt das Kind/ nehmen Sie ganz entspannt Kontakt zu den inneren Heilkräften der ausgesuchten Pflanzen auf. Diese Heilmeditation wirkt aufbauend in das tägliche Leben hinein.

Planzen schauen Dich an
©d.mauch

Gemmotherapie

„Die Gemmotherapie ist eine relativ neue phytotherapeutische Methode, die in den 1950er Jahren vom belgischen Arzt Dr. Pol Henry in die Medizin eingeführt wurde. Sie wurde später vom französischen Homöopathen Dr. Max Tetau weiter entwickelt und als Gemmotherapie bezeichnet. Gemma kommt aus dem Lateinischen und heißt sowohl Knospe als auch Edelstein.

Sie basiert auf der vitalisierenden Kraft des jungen und teilungsfähigen Gewebes von Pflanzen. Man macht sich in der Gemmotherapie das „Lebendigste“ der Pflanzen als Heil-und Regenerationskraft für den Menschen nutzbar.

In diesen Pflanzenteilen steckt die meiste Kraft, die genetische Information und die ganze Energie der zukünftigen Pflanze.

Knospen, junge Sprossen, Rinde, junge Wurzeln, Samen, Pflanzensaft und andere Teile der Pflanze, die teilungsfähige Stoffe enthalten, werden in einem frischen Zustand verwendet.

Mit großer Sorgfalt und von Hand werden im Frühjahr die frischen einheimischen Pflanzenknospen und jungen Triebe aus Wildwuchs oder biologischem Anbau gesammelt.

Der Phytokomplex wirkt als Ganzes und gibt jedem Gemmo-Extrakt seine spezifische organotrope Wirkung auf ein spezielles Organ oder Organsystem.

Die Gemmo-Extrakte sollen die Wiedereinbalancierung der Zellen stimulieren und die Gewebehomöostase regulieren , wobei sie nicht nur auf der funktionellen und metabolischen Ebene wirken –wie die klassischen Phytotherapeutika. Sie können darüber hinaus eine Wirkung auf der Organ-und Zellebene haben.

Ziel der Extrakte ist es, die Vitalfunktion der Zellen zu regulieren, indem in einer subtilen, sanften, aber dennoch starken Weise auf den menschlichen Stoffwechsel eingewirkt wird.“

(modif. zit. nach K. Koll Einführung in die Gemmotherapie)

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Gemmotherapeutika z. B. von Birke, Silberlinde, Mammutbaum, Wacholder, Rosmarin, Johannisbeere, Feigenbaum, Himbeere und anderen.

Gemmotherapeutika stehen als flüssige Lösungen und vor allem auch als Mundsprays zur Verfügung.

Hier können Sie mehr darüber erfahren.

Mögliche Einsatzgebiete im Sinne der Gemmotherapie:

  • Allergische Erkrankungen (z. B. Heuschnupfen, allerg. Atemwegserkrankungen, Ekzeme)
  • Erkrankungen der Atemwege (z. B. hartnäckige Erkältungen)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Gelenkbeschwerden)
  • Erkrankungen der Haut (z. B. Akne)
  • Erkrankungen des Magen-Darmtrakts (z. B. Gastritis, Reizdarm)
  • Erkrankungen des Stoffwechsels (z. B. Gicht)
  • Erkrankungen von Blase und Nieren (z. B. wiederkehrende Blasenentzündungen)
  • Frauenleiden (z. B. Menstruationsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden)
  • Psychischen Belastungen (z. B. Einschlafstörungen, Unruhe)

Hinweis
Die Gemmotherapie ist ein Teil der Phytotherapie und damit aus schulmedizinischer Sicht eine Komplementärmedizin. Allerdings ist diese Methode in Bezug auf ihre Wirkung und Wirksamkeit durch naturwissenschaftliche Studien nicht bewiesen.

Spagyrik

In der Spagyrik sollen durch jeweils spezifische rhythmisierende Trennungs- und Vereinigungsprozesse  die Wirkkräfte der Pflanze (oder anderer Ausgangsstoffe), ihre Wesenseigenschaften und universellen Zusammenhänge herausgearbeitet werden.

Dabei wird weit über die Biochemie (das Physische) hinaus ein geistiger Aspekt, der in dieser Pflanzenart zum Ausdruck kommt, angenommen.

Dies wird in der Spagyrik in ihren unterschiedlichen Ausprägungen im Herstellungsprozess von spagyrischen Essenzen berücksichtigt.

Pflanzen können uns helfen, wieder in die Ordnung eines natürlichen Rhythmus und damit in die Gesundung zu kommen.

Kinder sprechen auf diese Hilfe eventuell schnell an (besonders dann, wenn sie nicht durch Impfungen belastet sind).

Hinweis
Die Phytotherapie ist wie die Homöopathie aus schulmedizinischer Sicht eine Komplementärmedizin, wird aber von der Schulmedizin weitgehend anerkannt, vom Gesetzgeber als besonderes Therapieverfahren ohne Einschränkung. Für die Spagyrik gibt es keinen schulmedizinisch anerkannten Wirksamkeitsnachweis.


Danken wir den Pflanzen.
Die uns so vielfältig ernähren.
Die wir achten dürfen für ihr Ausharren, ihre Geduld mit uns.
Die uns zur Seite stehen, wenn unser Körper leidet
Zu denen wir liebevollen Kontakt aufnehmen können, um ihr Wesen zu fühlen.
Um uns zu verbinden.
Einen großen Dank an die Bäume, die Wildkräuter, an alle Pflanzen.
Die das Sonnenlicht umwandeln, die Erde und auch das Wasser.
Dankbarkeit für jede Pflanze, der wir begegnen, ob auf unserem Teller oder zwischen den Pflastersteinen, ob im Regen oder im Sonnenschein, die uns
hilft gesund zu sein.