Allergien dürfen heilen

Allergien sind keine Überreaktion oder ein Fehler des Immunsystems

Allergien sind eine biologisch sinnvolle Reaktion. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass etwas korrigiert oder bereinigt werden muss. Eine ursprünglich richtige Reaktion erscheint inzwischen chronisch.
Die ICH BIN HEIL – Naturheilkunde für Kinder in Wuppertal behandelt Allergien umfassend mit dem Ziel, die wahren Ursachen aufzuspüren und eine möglichst tiefgreifende Veränderung in der Reaktion des Körpers auf die sogenannten Allergene zu erreichen.

Wie alle anderen „Krankheiten“ können sich auch Allergien auf verschiedenen Ebenen abspielen.

  1. Auf der physisch-somatischen Ebene finden wir oft eine destabilisierte, dysfunktionale Darmmikrobiota. Ursächlich kann hier im Wesentlichen sein:
    • Die Erstbesiedlung war nicht durch die mütterlichen Bakterien geprägt. Dazu kommt es durch Kaiserschnittgeburten und mangelndes Stillen.
    • Die typische milch- und getreidelastige Ernährung
    • Antibiotikabehandlungen

Eine andere tiefgreifende Ursache für die Allergieneigung liegt in der Regel in den durchgeführten Impfungen. Bestimmte Inhaltsstoffe  (bes. Aluminiumhydroxid) können Allergien triggern.

Möglicherweise ist es auch – bzw. resultierend  aus der Dysbiose des Darms  – „nur“ ein Mangel an Mikronährstoffen.
Vielleicht muss erst der eigentliche Herd, der zu ständigen Entzündungsreaktionen führt, festgestellt werden.

  1. Manchmal stellen sich Allergien allerdings als ein Konfliktthema aus der emotionalen Ebene dar. Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern bildet Themen wie Nähe, Kontakt, Grenzen und Schutz ab. Asthma kann mit den Themen Enge, Angst, Annehmen und Loslassen zu tun haben.
  2. Die Konflikte der emotionalen Ebene haben darüber hinaus meist sehr, sehr tiefe seelische Wurzeln. Gelingt es eine oder einige der alten traumatischen Erlebnisse zu transformieren, löst sich das allergische Geschehen auf. Die genetische Information verändert sich.

Darüber hinaus kennen wir aus den entsprechenden Forschungen Fälle, in denen die grundsätzliche Körperreaktion schon epigenetisch in diese Verkörperung mitgebracht wurde. D.h. die Information wurde in die Struktur der Zellvererbung eingeprägt.

Epigenetik

Epigenetik erforscht das Gedächtnis der „Gene“. Und wie dieses Gedächtnis weitergegeben wird. Immateriell. Als Information. Nur: Wer gibt hier was weiter?

So wie ein Musiker ein Instrument benutz, benutzt der Körper die Struktur in den Chromosomen, die sog. DNA. So wie der Musiker in einem Stück bestimmte Töne spielt und andere weglässt, werden Teile von DNA Abschnitten an- oder abgeschaltet.
Benutzt der Musiker ein anderes Instrument kann er auf diesem das gleiche Stück spielen,  eine Variation oder eine anderes. Die westliche Wissenschaft bezeichnet das immer noch als Vererbung.
Es ist aber der Musiker, sein Gedächtnis, sein Können und seine Wahl des Stückes entscheidend.

In der Regel ist der Musiker auch noch ein Übender, Lernender. Er bleibt lange Zeit an einer schwierigen Stelle hängen, wiederholt sie immer und immer wieder, bis es dann irgendwann flüssig weitergeht – zur nächsten Schwierigkeit.
Lesen Sie ruhig noch einmal auf der Startseite über die Bedeutung von Ich bin heil.

Die Wissenschaft schreibt:

Traumatische Erlebnisse und ihre psychischen Folgen können nach neueren Untersuchungen vermutlich über Generationen hinweg weitergegeben werden, wobei man annimmt, dass etwa eine Traumatisierung und eine damit verbundene Posttraumatische Belastungsstörung auch bei den Nachkommen psychische Probleme befördern und sogar ihr Risiko, selbst an dieser Störung zu erkranken, erhöhen kann. Allerdings ist unklar, wie diese seelische Belastung vererbt werden kann bzw. ob es die Weitergabe tatsächlich gibt. Ein zentraler Kandidat dafür ist die Epigenetik, also die Weitergabe auf biologischer Ebene als Verbindung zwischen den Generationen. Dahinter steckt die Annahme, dass sich das Lebensfeld, was ein Mensch tut und erlebt, sich auf seine Gene auswirken kann, wobei deren Aktivität etwa durch eine traumatische Erfahrung erhöht oder reduziert wird und damit auch das Verhalten, Denken und Fühlen beeinflusst werden.

Und weiter:

Neuere Untersuchungen zeigten, dass der Lebensstil der Eltern Spuren im Erbgut der Kinder hinterlässt, wobei insbesondere bei Adipositas und Diabetes Epigenetik vermutlich eine Rolle spielt. Interessanterweise schlägt auch das Essverhalten des Vaters vor der Zeugung und der Lebenswandel der Eltern insgesamt auf den Nachwuchs durch, denn Kinder von Rauchervätern haben eher Asthma. Eine Untersuchung der norwegischen Universität in Bergenwies zeigte nämlich, dass Kinder von Ex-Rauchern ein erheblich höheres Asthmarisiko haben, selbst wenn die Väter lange vor der Zeugung mit dem Laster aufhörten. (Quelle: Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik)

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Die gibt es. Für alle Ebenen.

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