Vitamin D – ab 40 wird’s besser

Vegetative Dystonie mit allgemeiner Mattigkeit, Muskelschmerzen, Wadenkrämpfen … ist keine Diagnose – Vitamin D Mangel schon!

Als zertifizierter Vitamin-D-Berater des Instituts Vitamin Delta von Dr.med. R. von Helden und Absolvent der Mikronährstofftherapie für die Praxis (A) bei U. Gröber berate ich Sie/Ihr Kind zuverlässig und umfassend zu Vitamin D.

©underdogstudios / Fotolia.com
©underdogstudios / Fotolia.com

Vitamin D gehört zu den faszinierendsten Stoffen in unserem Körper. Es erinnnert uns wie nichts sonst an die Notwendigkeit unsere große Lebenserhalterin, die Sonne, zu (be-)achten, denn unser Körper bildet die Vorstufen des Vitamin D in der Haut durch die Besonnung. Es ist mehr ein Hormon als ein Vitamin und schützt uns auf buchstäblich tausendfältige Weise. Aktuell (2018) weiß man, dass mehr als 3600 „Gene“ durch Vitamin an-oder ausgeschaltet werden. Vitamin D beeinflusst massiv unsere Epigenetik! Genau genommen: Das Sonnenlicht. Wie könnte es auch anders sein. In Beton- oder Blechschachteln sitzen wir ja erst seit ein paar Jahren …

 

Dr. med. von Helden hat für das Vitamin D den Namen Protecteron kreiert.
Ein Mangel kann uns nicht nur müde machen, die Leistungsfähigkeit mindern, zu diffusen Schmerzen in Beinen, Rücken, Muskeln führen (bei Kindern oft zu den sogenannten Wachstumsschmerzen), sondern auch unser Immunsystem schwächen. Wenigstens 40 ng/ml sollten es als Zielwert schon sein, um Verbesserungen zu erreichen (darunter entsteht ein zellulärer Mangel!) oder ein Baby vor Knochenbrüchen (= Rachitis) zu schützen.

Um den typischen Mangel bei uns auszugleichen, wären drei Wochen schönster Sonnenschein ohne Bewölkung mit viel nackter Haut notwendig. Leider verbringen Kinder und Erwachsene selbst dann viel Zeit im Haus. Und gebrauchen Sonnencreme, wenn sie draußen sind. Die Vitamin D Spiegel sind oft dramatisch tief mit vielerlei Symptomen, die nicht in diesen Zusammenhang gestellt werden.

Der Vitamin D Spiegel ist sehr einfach zu schätzen und zu testen. Und noch einfacher in wenigen Tagen zu korrigieren. Ich führe inzwischen keine Behandlungen durch ohne einen Test des Vitamin D! Das ist ein wesentlicher und grundlegender Bestandteil der orthomolekularen Therapie.

Wenn man sonst seinem Kind nichts geben will, dann darf man mindestens den Vitamin D Spiegel berechnen/ überprüfen lassen! Wenn man sich sonst nicht auf das in der Mutter heranwachsende Baby mikronährstoffmäßig vrobereitet, dann darf man mindestens den Vitamin D Spiegel berechnen/ überprüfen lassen! Von jemandem der dafür aus- und fortgebildet worden ist! Fragen Sie Ihren Arzt danach, wenn er Ihnen sagt, es sei alles in Ordnung (obwohl Sie nur einen Wert von 20 oder 30ng/ml haben)

Ich gehe so vor:

  • Sorgfältige Erhebung der relevanten Symptome
  • Fingerbeerenblutabnahme für einen DryBloodSpot-Test bei einem spezialisierten Labor
  • Berechnung des derzeitigen Vitamin D Spiegels bezogen auf das Alter, Gewicht und Risikofaktoren
  • Ausführlicher schriftlicher Bericht über die Ergebnisse
  • Exakt berechnete Empfehlungen für die Aufsättigung (Setup) und Erhaltung des Vitamin D Spiegels bezogen auf den Lebensstil (Raucher und Übergwichtige brauchen mehr – und natürlich Schwangere)
  • Konkrete Einnahmehinweisen
  • Nennung günstiger, qualitativ hochwertiger, verschreibungsfreier Bezugsquellen
  • Kontrolltermine

Vitamin D ist besonders wichtig auch im Alter. Es stärkt u.a. das Immunsystem, senkt das Frakturrisiko bei Stürzen und kann laut den Befürwortern eines erhöhten Vitamin D Spiegels die Gehirnleistung fördern.

Mögliche Einsatzgebiete von Vitamin D (ein kleiner Ausschnitt !)

  • Diabetes Typ 1 und 2
  • Hypothyreose
  • Hashimotothyreoditis
  • Allergie (IgE basiert)
  • Multiple Sklerose
  • Herzinsuffizienz
  • Niereninsuffizienz
  • Tuberkulose
  • Thrombopenie
  • Darmträgheit (Kind)
  • Beinschmerzen (Wachstumsschmerzen)
  • Muskelzucken
  • Restless legs
  • Thoraxschmerz
  • Rückenschmerzen
  • Migräne
  • Neurodermitis
  • Schlafwandeln
  • Zahnung gestört
  • Schwangerschaftserbreche
  • Bluthochdruck
  • Intensiv Patienten
  • Infekte (häufig, schwer)
  • Sonnenallergie
  • Alzheimer
  • Verbesserung der Intellektuellen Leistung
  • Asthma
  • (Schwangerschafts-)erbrechen
  • Autoimmunkrankheiten
  • Krebs
  • auf Vitamin D Wiki werden über 100 Krankheitsbilder mit den entsprechenden Studien aufgeführt bei denen Vitamin D eine positive Rolle spielt. Inzwischen gehen die internationalen Publikationen in die Tausende. Der weltweit führende „Vitamin D-loge“ Dr. Michael Holick ist die Referenz für die Forschungsergebnisse bei Vitamin D. Gehen sie ‚mal in die Suchmaschine.

Genug Sonne?

Vitamin D wird durch das Sonnenlicht in der Haut gebildet (dafür wird übrigens  Cholesterin gebraucht) und über verschiedene Stufen in unserem Körper in eine aktive Form umgewandelt.

Leider

  1. scheint von September bis April bei uns nicht genug Sonne, die Vitamin D erzeugen könnte (der UVB Anteil ist zu gering). Wir realisieren nicht, dass wir vom Breitengrad her auf der Höhe von Kanada liegen! Daher sinken die Vitamin-D-Spiegel ab Oktober ab: Jeden Monat gehen ungefähr 20% – 30% verloren, bis Ende März der Tiefpunkt erreicht ist.
  2. halten wir uns nicht mehr so viel draußen auf (selbst Kinder  nicht mehr) und
  3. benutzen wir inzwischen Sonnencreme mit extrem hohem Lichtschutzfaktor.

Hinzu kommt, dass Raucher und Übergewichtige einen deutlich erhöhten Bedarf haben. Abgesehen von Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Wachstumsschmerzen gibt es möglicherweise noch andere Symptome, die im Zusammenhang eines Vitamin-D-Mangelsyndroms interessant sind.

Über die Nahrung können wir keine relevanten Mengen an Vitamin D aufnehmen.  So müssten wir für nur 2000 I.E. (Internationale Einheiten) fünf Liter Milch trinken! Für 2000 I.E. müssten wir 30 Eier essen. Täglich. Um den (defizitären) Wert aber auch nur um einen Punkt (1 ng/ml) anzuheben brauchen wir ca. 10 000 I.E.

Der Durchschnitt in Deutschland liegt unter 16 ng/ml. Ein Wert zwischen 40 – 60ng/ml ist die wissenschaftlich fundierte Empfehlung. Bademeister und Naturvölker haben einen Wert von 56- 90 ng/ml. Ein Sonnentag am Meer in Badekleidung bedeutet ca. 20 000 I.E.. Also keine Angst vor den großen Zahlen. Umgerechnet sind wir hier im Mikrogrammbereich (Millionstel Gramm).

Nach offiziellen Untersuchungen haben ein Drittel der unter 30 Jährigen einen gravierenden Mangel (< 12 ng/ml) an Vitamin D, 39% der unter 40 Jährigen und 50% der über 50 Jährigen.

Selbst die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE“ stellt fest, dass 79% der Kinder in Deutschland unterversorgt sind. Das heißt, dass nur noch 21% unserer Kinder genügend und richtig mit Vitamin D versorgt sind! (Bei einem Grenzwert von 30. IN Wirklichkeit sind es also noch viel weniger).

Viele Symptome können einen Vitamin D Mangel als (Mit-)Ursache haben. Dazu können u.a. gehören:

  • Mattigkeit
  • Müdigkeit und hoher Schlafbedarf
  • Muskelzucken, Lidzucken
  • Wadenkrämpfe, Fußsohlenkrämpfe und andere
  • Verspannungen im Nacken
  • regelmäßig Kopfschmerzen
  • geringe Belastbarkeit des Kreislaufs, Übelkeitsreaktion unter Belastung
  • Sonnenallergie
  • Unsicherheit auf den Beinen
  • Herzmuskelschwäche

Der Beweis ist immer dann erbracht, wenn nach einer fachgerecht durchgeführten und begleiteten hochdosierten Vitamin-D Setup Therapie die Beschwerden gelindert  oder verschwunden sind. Oft laut Patientenrückmeldungen innerhalb weniger Tage (wenn es keine anderen oder weitere Ursachen gibt).

Vitamin D ist genauso wie Vitamin C und E ein Master-Vitamin. Wenn es fehlt bzw. zu wenig vorhanden ist können unglaublich viel Vorgänge im Körper  gar nicht mehr oder nur noch suboptimal ablaufen.  Bei chronischem Mangel kommt es dann zu vielfältigen diffusen Schmerzen, Knochenabbau (!), depressiven Stimmungen (dem Winterblues), Müdigkeit, Allergien usw. usw.

Vitamin D hat Einfluss auf jede Zelle im Körper und reguliert nach dem derzeitigen Wissenstand über tausend Gene.

Es lohnt sich daher, zuerst einmal nach dem Vitamin D Spiegel zu schauen.

Hinweis

Vitamin D Therapie ist Teil des orthomolekularen Medizinansatzes. Alle hier getroffenen Aussagen zu Vitamin D sind durch wissenschaftliche Studien belegt. Im Einzelfall müssen u. U. natürlich noch andere Faktoren berücksichtigt werden.


Menschen, die draußen leben, ist ihre vollkomene Abhängigkeit von der Sonne umfassend bewusst.
Sie wissen, dass sie ihr Leben der Sonne verdanken.
„Die Sonne ist der Ursprung unseres Lebens.
Jede Energie kommt aus der Sonne.
Jedes Feuer, das wir zünden, ist umgewandelte Sonnenenergie.Jedes Naturereignis, jede Naturgewalt ist letztlich auf die Wirkung der Sonne zurückzuführen. Alles, was sich bewegt und verändert, das bewegt und verändert sich durch die Sonne. Die Sonne hält alle Kreisläufe in Bewegung. Sie ist der Motor des Lebens.
Das Licht der Sonne wird über die Pflanze in organisches Leben gewandelt. So kann der Mensch Sonnenlicht auch indirekt aufnehmen durch die Nahrung. Die Nahrung des Menschen ist kristallisierte Sonnenenergie. Die Früchte, Gemüse und Kräuter im Naturzustand sind gewachsene Sonnenstrahlung.

Wie so manches andere haben wir auch die Sonne nach außen verlagert. Realisieren nicht, dass wir in der Sonne leben. Ein Teil von ihr sind. Das, was wir von der Sonne sehen, ist nur das brennende Zentrum. Das, was unser Auge von der Sonne wahrnimmt, ist nur der kleinste Teil ihres Volumens, während die Sonne insgesamt mit ihrem Stoff und mit ihrer Energie vieltausendmal weiter reicht als die Planeten. Wir leben mit unserer Erde in der Sonne. (nach KARLHEINZ BAUMGARTL)

Genaugenommen sind wir sogar selber kleine Sonnen. Eltern zum Beispiel. Für ihre Kinder.

Dankbarkeit für das Licht, das uns einhüllt und versorgt, so wie es eine Mutter und ein Vater tun, hilft uns gesund zu sein.